Files
scandocs/iit/Korruption2-LB.pdf.txt
stubbfel 4d06a4ad91 init
2014-01-26 13:59:57 +01:00

539 lines
20 KiB
Plaintext
Raw Blame History

This file contains ambiguous Unicode characters
This file contains Unicode characters that might be confused with other characters. If you think that this is intentional, you can safely ignore this warning. Use the Escape button to reveal them.
Amwnxmc Ia. nmmsenbury w 7510m l,0k1nh:r im n57
S(rafgcsv:1zb\tch\StGB)
g 331
umeaxnnnnnme
(l) Ein Amxsmgae nder ein fik den éilmrliciaerx Diana: tse-
snrsders Verpflichteten der für die lfimstausfibxuzg einen Vorteil
fix: sich oder einen Drincn man. ßlch x-crsprcchm läßt oder an-
nimmt. wird mit Freiheilssmafe bis zu drei lahmt: oderrnir (Saki.
am}: bmztmfi.
(2) Ein Richter oder Schiedsrichler. der Einen Vorrat! fiir sich
oder emen Dünen als Gegenleistung am: forden. sich vermic-
chca 15B! ado: annimmt, da! er cm: rirchlcrliirhc Handlung Vot-
g::nammsm Luz «im kimfiig vomchmc. wird mir Ftciheiummfu
bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestrafi. Der Versuch m
strafbar.
(3 t Dir: Tal in nicht nach Absatz 1 zunimmt. “am dcrTiitar einen
nicht van ihm geforderten Vaficil sich vcrsprccham läßt oder am
nirmm und die wsleindige Behörde 2m Rahmen im: Befugnisse
cnmecber die Annuluue vorher genelmngx hat oder darTäter un-
vumigllch bei lhr Anzeige cnxratlct mid sic die Amahmc geneh-
mrgn.
l5 332
Beateclulithlwir
( I) Ein Armsrrägeroder ein für den öffentlichen Diensrbewnflcvs
Verpflichlml; der ainen Vorzcii für sich oder einen Drmm als
Ürcgculcislnng am: man. sich vcnapmchca laamacr annimmt,
dal5 er nine Eindämmung vungemammen hm nder kfinllig vor-
mhnre und dadurch wine Dimsrpflichten verletzt Im! odr-nmeh
zm wflnic. wmimit Fm1'hciI.§=lml'c von sechs Momtcn his m Wim"
Jahven Haskell}. In minvlerachwerm Füllen is! die Strafe Freiheits-
strafe bis zu drei lahm!) under Geldstrafe. DarVen-uch im sxrafbar.
(2) Ein Richtet oder Srhwdsrinhlcr. dcreincnwmu likaich oder
einen hium:slsGegen!42isnmg fir fiardm, sich versprechen lällt
adcr amrmrrm slat er ein: richterliche Handlung vorgcxmammn
hat mierkimftlg wwrzeisxaze und dadurch seine yiclmrlichenfllieh-
ten verlernt im Ader verletzen würde. wird mitfieiileiismnfe mu
cmcnx Ialxrbis zu zchn Jahren bcsrrafi. In minder scixwntu Fällen
isr die Smart Fmihcimsrmfc um scchs Mnvnnlen his zu Wm flahren.
(hinaus der Täter dcxflhrtcil ah Gcgcnlx:is1ung fir ein: amm-
ge Handlung fordert. rasch vcräprtchen mm udcr annimmt. stl
sind due Absätze l und 2 schon dann anzuwenden. wean e: sich
demandcren gegenüber bomb gmrigt hat.
l. bei der Handlung same Pflichmnzu verletzen oder.
2, xuwcit die Handlung in vakncm Exmcsaen stein. sich bei
Ausübung des Ermcssens durch am Vorteil beeinflussen zu
1893er).
-§ 333
Vhrteilsgewihlwlng
(l)Were:xx=!n):\m1a1ri!§eLemenxffudcn e3lfi2ntlic11<xnDicz1z'1b€-
Senders Verpflichtema oder einem Soldaten der Bundeswchr fin
die Dienstauicübung cmcn Vnntii für diesen oder einen Dritten
anbietet. \ersprich\odergew§.hI1. wird mit Freiheélsstmfe im an
drei Jahren oder mit Geidsmzfe be-smfl.
(2) Wer einem Richxer ade: Schiedzn-ichter einen Vane]! fl'u- die»
sen oder einen Dritten als Gegenleistung dafiir anbielet. W1-
spricm Met gewährt. dal1 cs cm nchtcrlichw Handlung vage?
flammen hat odcrirflnfiig vmnehme, wird mir Freiheitsstrafe bis
zu fünf Jahnm odcr mit Galdstmfe besuafi»
(3)131: 12»: is: nicht nacsmbsau I slmflxu, wenn die zuständige
Behörde im Rahmen ihm memgnm entweder die Anmhme
des Von<il5 durch dm Emplünger vm-hcr gcnchmigt hat odcr xi:
zmlum-*cx1fig|ichc Anzeige der; Empfangen genuhmigr.
ä 334
Bestechung
l I) Wer eim~mAmLsus!1;er. einem mum éffcnll-circa Die::s~.x1x-
sondsrs Vetpfi nehmen odeteinem Sotdzlan der Bundeswehr ei-
IIETI Vmtcil für diesem oder nimm Dritten als Gegenleistung du»
für anhieier. verspricht. oder gevwälm. da}! er eine Dienslhamb
lrmg xmgenonunxen hat oderkiinmg mrnsahme und «mm sei-
nc Dicnsipfliuislcn «dem hat «dc: verlangt: wnrde.-, wird mit
Frriheitssßnfe van drei Harman his zu fünf mm bemafz, in
minder schweren Fällen ist die Strafe Freäreitsamfe his zu 7mal
Jahren oder Geldmafc
(,2 } Wer einem Richter me: Schiedsrichter einen Vuneil für diew
«en min einen Dänen als Ccgcnlciskung dsfiir anbietet. m.
sprich! ndcr gcuälhrx, anus er emu richterliche Mammuts
l. vorgcnommm und dadurch snlnc richterlichen Pfljchlm
verfehlt hat oder
2. kfmflig mmehme und dadurch mine richterlichen Pflichten
verlcrzcn m: rds.
wird in den Hillen dcr Nummer l mit ¥r:-ihcilsmafe ml: drei
Muxwtm bis n: fiinf Jahr-m. "m den Fallen da1 Nummcr 2 mit
Freébeiissmfe Wm sechs Monaten bis zu mu! Jahren besxmfi.
Der \/azsmch is: strafbar.
(3) Fails ckxTäw-rlcn Vorixzil als Gegenlcislvng rm cinr: ramm-
ge Handlung anbietet. verspnchl oder gewilun, m sind die Ab-
witzvl Lmd 2 achon dam) anwwcndm. wenn ct den amicrcn zu
hesummcr: vcmuhm da15 dieser
l. bei dctflamihmg seine Pflichten wrlem oder:
2. sown! die Handlung in seinem Ermossu: swlxuich lasen der
Ausübung des Emlessens durch mm Vorteil beeinflussen
155l.
§ 336
(Imerlassna der Dlenslhnndlung
Der Vornahme ciuer Dieaslhamlhmg oder einer riclncrüchm
Handlung im Sinne dtr §§ 33! bis 335 sich! das Unten-mm: der
Handlung gttich.
8.!
immun: firflmrldrvxbury xi m vmn 4, Okiubcr 20:7
banden Vevpflichxungwr Sicili eine Arh:i!spflic|n\c(|e1-
zung dar, clic j: nach den [Imsliinricn das; Firwzlfulics ci~
m: ordentliche oder xuiiermdßnlliclie Kündigung des Ar-
baim*erh§11ni5sv:s reclnfmtigen kann. Hin: vorstehenden
Ausführungen gtlicn m: muszznbildcndc sinngemäß.
Die Ausführungen unter Nummer S. I l zum Verfall und
zurllaiiung gsiv>:1:uucI:i1'::Ta:iftxn«cn igxc (vgl “Air
smz7T"\£ L), miflmtariflicli Bescnämgia sowie (unum-
bildende.
iivrafsecln
Scvwtil Tariihcscluéifligtc, mrticxtarifiich Bcschéifligle oder
Auszubildende dazu heikel}! sind. Aufgaben der öfibm»
Eichen Verwaltung wnlumln-zhmen. sind sie Beamtinnen
lmü Hcamtcn im Sinne m Srrafnccins gltichgesttm. Sn:
werden daher. im n sie fir chetxsmche Handlungen Vor-
hzilr: anncluncn, romm. um SICK vmpmcmu lassen.
ebenso wie Bcaifltinmn und Beam» mach den §~~§ 3;! I um!
332 StGB haslfilii. Den Beamtinnen und Bvearmen gleicip
gestellt sind Tamer die Tariflmchäfligten sumac am Aus-
zubildenden. die nach 5 l dc:-\~¢x1\fli¢htung<gcs<:vzcs mm
2. Mäfl: i974 (mm. l s. «m, 547), gmimdurrl durch (lu-
szlz vom I5.Angus1 1914 (BGBL I S. 19421. auf die gew
u-ixscnhafit Exfillhmg ihm Oblicgcnhoilm Kwrmlich wr-
ptlichm vzctrdm sind
Znstfindiglwiifin
Über die Zustimmung emscheidet die Leiterin oder der
Ltiicr dc! obersten Dimstbclxördc bczicltimgswcis: der
Imicn uhemu: Diensrbelzfiadc, ihre ade: wine ständig:
\.errrve1mng oder die bskerin oder der Daher der (ü! die
Pcrxonnlvemalumg msäinafigen Abteilung soweit clics:
Befugnis nicht auf mden: Behörden übertragen worden
in fvgi. s} 57A.b«saxz I Sat: 2 LHGL
Die nach §- 5'7 Absatz l Sm 2 LDC zusuémiigrc $121!: ist
allen ßcschäfiigian bekannt zu geben,
Pflicht zuranztige von Zuwenduwaangebomi
Enmchl bei du (rdcr dann Bcschä Rigtcn der Eindruck.
dass die Zmczulungagch-czin odor der ZuMmduagsgci>er
mit ihmwdcr seiner Zlmwdmg ihnxier sein (liensiliclies
H-wdcln bcclnflussaen will. im! sie oder er dies der zustän-
digen Stellt.- (vgl. Nuuuncr ü) unuurgcfnmer: mid unver-
züglich anzuzeigtm.
Unterrichtung 6er fiesclzimgten und sonnige Mich-
ten cm- meimmvgeseimn/wßygmmen
Die llcschänigtcn des Lmdm Brandenburg sind anim-
lich ihxarliitxslellung wwie im Falle eher Iindenlbergnaix
fandm v'cxsI.:tz|m,g aufdaa sich aus § «-12 Bcamxficfi bemis-
hxmgswcisc den 3v1;¢itsrcchtlich::m'Iari{mchr| ichén Van
schrillen ergebende vem an Annahme von umhin.»
gen. Crcschcnkcn und snnsxigcn Vnnciicn snwic auf oh:
8.2
10
sich am einem VmuJ-ß ggeu die Vorsclinfien ngrbrnden
Fulgcn und dis cinschléigigm Slrnfbcstiimnuugul dumh
Auslzfind i gu11gdmet\eerwu1m:ugs\'nn:clmfi gegen unter»
sehnt} hlnzmweisen. Derllixweeis im in regelmäßigen Ab.
srzindcn. mindcslens ainzualjisihrlich, zu wiederholen um!
kann auch elcslamnisch. zum Beispiel durch Bekanmgam
im venvalningsimenim Intranet erfolgen.
Die Diansixaxrgescizmn und Vmgewmen sollen etwaigen
vmiauen gegen das wem: de: Annahme im Belohnun-
gen, Gcschcnkcn und amlstigcn Vmcixm und §§ 331 bis
334 sxcns durch getägtlele mgammtorinchc und persanel»
I-2 Mafinzxhmen votlmlgen (Mm Beispiel ls:rson:Emta~
iiun. „Vicmugcnprinzip“, Ilmrlgcltéixldigte Kontrollen).
Bcwiiäfligw. dem wirtschaflliciie Verhältnisse erkenn-
bar nicht geordnet sind, sollen in gnldiznxpfindlichen flew
reichen und numicnsipnsicn, mxmcncn sic dcrciefahr ri»
im milnuwren Beeinfluuuiig dumb Drin: besonders nus.-
gesetzt „und. Wm zum ampiei im Bcschafinngxwemll
oder m der Bauauflragsvcrgabc. nicht eingesetzt wcxtlcn.
Bei enuepmhmden Vzrdashtsxnolmnnen im Sinne der
3% 33l bis 334 SIGB is! suns zu pnifcn. ob Sirufanzcigc
merslatmn 582.
Bei" Vcdclzung ihn: Pfliclnm können sich niemmgc»
setzte and Vorgesetzte eines Dicnszvenggheni schuldig
und nach é 35? 51GB sxmfoa: machen.
Ergänzende Anordnungen
Die (nimmer; Dicnslbchörüm und Ar1x:it5:hr.1r können crv
ginmrule Amxrdnungen Irefieu, inshesundvn um den expe-
zieilam Gcgebenheixen in ihm: Bereichen oder einzelnen
\c1wa!vungszw-tlgcn gutem zu wcnicn, Bereits machm-
dc Anordnungen sind. soweit sie mit dieser Bekanntma-
Chung im Widerspruch sieben. antsptvchend zu ändem.
Die Anordnungcn sind dcm für «las aiigzmcinc éfifcuxliche
Dämmen?» z.u:<I§nd3gcYI fsfinisnefimn minzuteilen
Dm H-cschilfigtm in bcszémmam Aufgxbmg-cbicicn (mm
Beispiel Vergnbc. Bescharfungswcscn. Erteilung von Oe-
nehmigsmgen, Vnllmg). in dmen gmxdgerle Karma-
Ijmwsgcfil1rdzmg(l'emustcl£cu nach Mnßgabc der Riclxtl i-
nic dm Landesrcaicnmg nur Kmßpiixmsprävimrion in der
Landesvemalrung Brandenburg mm ?. Juni 20l! [am
kormpliumrichilinicj) gesehen wird, soll my bestimmte
Zeitraum: aurgegmen umndcrn Zuwv.-nzlungen van Perso-
nen. mit deren Angclegenliinien sie diemiiicli befasst
sind. schrifiljch anzizcigen.
InkriIhre1en.Au6trkramtre¥en
Dies»: Vm-ahungsvmschrih trim am Tags; nach da: mör-
fbntlichung in met Gleichzeitig wir: die Vmmlnmgs-
vomachrifi über die Annahme von Bciollmmgcn und Gav
schenken durch Bcwiiäfligw des Landes Brandenburg
m; 12.April 1994i-IABL s. 4l8hsufle: Kran.
a
2.2
43.3
Mumm rar !ku.1x|ien1>cr}; w: Puma! nimm M:
kchrswcn anzugchcn. Elwaigc Anschreiben der Ziixwiv
dung,<agx>hcri=n mlcr des 7.u»\:ra1xmgsgscba's sind dem Am
(mg beiznmgen.
War die Einholung L-incr Zustimmung im VOTTCH aus Im-
sficbliahcn Grflruizu nicht rechmitig möglich oder um
die (ieveähriing des Voneils zunächst nicht absehbar. ist
der Vorteil grundsätzlich nur unter cxkléirizem Vorlwllalt
cnlgcgenzunohmen und div: Zustimmung zur Annahme
unverzüglich uaalmélglich zu beantragen. Ausnahmsweise
kann nitfdic Etklérung das Annahmwnrhchakw vtrzichv
ml warden. wenn div A nnahme pmnylml iariselien (Jenna-
genheiten vzxitapxichi.
Mit dem Ammg hai die m: du: Buschäfugis eine Erklä-
mng abzugeben. mi: dar sie oder er gich verpflichml, die
Zuwcmdtmg adcr nimm Vcrkcliravwn an aim: suzmlc oder
katilalive Einrichtung weiteriifleilcn. Die soziale oder M-
mmive Einrichtung im kmum-i zu bmeichmn. im Anxmg
mass: can dc: Beschäftigte auch an erklärtn, in welcher
Herleitung stander er zu der sozialen fills}: lamilaliven Iiin-
richtung Slßhl, an die sie oder n! die Zuwvndung intim-
lnizcn wird.
Die Entscheidung über die Erteilung der Zustimmung
hängt wir Jcn kolkkrctcn Umslfindzn ab und hat ans-
drücklich und fürjcdcn Euwciiall schrililich zuewfoigcn.
Ein: Zustimmung nach Nummcr 4,2 darf nur mm: ww-
den. man nach Lage des Fafies nach: zu bemrcnien ist,
am die«An»ahme des Vorteils den Diengigifljclnm heale-
huragswwisc arbcitsrechflichmfwrificchllichcn Pflichten
im mint vies Beschfifligtm widerspricht. am iider wirre
objektive Amtsfülmntg beeinträchtigt oder bei Dritten,
die van du Zmwmdung Kcllntais eliangca. den Eindruck
einer Bcfangeniicil machen. lassen käme, wenn mit
dann Vorteil von Sehen der Zuwmdimgsgcberin 06:1 des
Zuwemfungsgcbcxs arkcmbar eine: Ewinflnrssung des
dienstlichen Husdcins der oder des betrofßncn Ecscfifii»
iigten beabsichtigt ist oder in diese! Hinsicht Zweifel be-
SICHER darf dir: Zxuaiimmuug nicht erteilt wurden
Allein die Tatsache: man außerhalb der öffämiirzheit Wt-
wtltung, imbcsondere im Bereich der gmmbliclwn Wim
sckuafi. die Annahme bestimmler Vorteile iibiicii ii-L. kann
eine Zusximmung mt Annahme nicht begründen.
Die ado! de: Aniikmrupxinnsbeau nmgk: isi Wer die Enl-
scheidnng m infonnicnan.
wird der Annahme tmlci der Auflage zugestimmt, den
Vorteil oder dessen Verkelurswn an eine sazlzile nder im
ritativc Einncliinng weiterzugeben. hat die oder der M-
itufltnc Beschäftigt: die Zuwcndungsgcxwerin oder den
Zuwemhmgsgeber hiermyar selbst ychriftlich zu unter»
richicn (Musttrbricf Vhrianlx: l). Aufdie Untcrrinhmug
dun Zuwmdungsgcbefin Met des Zuncndimgsgchcm is:
zu verzichten. wenn die Annahme priviukniladschcn Ge
pfingenheiren entspricht. Die oder da: Bescmfrlglx: im
die zuständige Stell: (vgi. Nummer 6-) von der Weiterga-
xv in Kmmnis zu neun.
4.3
4»!
4.5
Wird die Zusiimnxung an Ammhmr: smhlrägljcit alge-
lch11!.i:R die ndcr dcrfieschiifii 31¢ zugleich nufwfordm.
um Wriei! bium-J: zwei Wochm an die zuuenuungsgebe.
rin odtr den Zuwizndungsgeber zurückzugeben {Masher-
bzicf Variance 2:. Dic oder (Le: Bcsclnifiiglc im die zu.
mündige 81cm: (vgl. Nummcr 6) um der Rückgabe in
Kmirimii; ill semen.
Die Rückgabe deswrrm Ls erfolgt nicht. wenn die oder der
ßeschäfiigte den Voncii als Repiäsentuniin oder Repai-
wnhant ihmä odnrscinca Dicnstlicmi btrichtingmcisc ib-
rer oder seiner Itrbciigeherin oder ihres. oder seines Ar-
beitgehersemgegengenonuimn hat Düßfdiü Rficlzgbe un-
tiiiiijch iaL
Eine Rfickgaba isl iiniiiixlich. wenn
a) wie als Version gegen die allgemeinen Regeln des gr
selischnfltichcn Umgang oder der Höflichkeit nu fge-
fasii: warden könnte.
b) du: Zmvendungsgräncrin oder der Zuvwsndungsgcbcr
die Rücknahm: verweigert mm wahrscheinlich vor-
ueigern win! oder
c) der Aufwand der Rücksendung erheblich größer ist
als «k: Wen der Zuwendung,
lri diesem Fall hat dicndci der Bcschiifligtc den Wmmi der
zuständigen Stelle zu Libcrgcbm
Di-: zuständige Smlic hal vun dcrodcr dem Ecschäfiigtcn
(in sie übcrgebflie Zuwt-ndungenuderihrmV¢rk1mfs¢rE?:$
grundsätzlich einem satiniert ZALYGk Z . snweit
ihr: Überlassung oder Verwertung ja nach Eigenart oder
Zuvzand nicht mit unverfailllnixnafifligmn Vcrwn!\ung-szui-
wand cdcr Kosten wrbiirufien set, in den Fäiieu der Ench-
sialam b und i: ist die Zmvendtlngsgcbwin oder de: Zu»
wendungsgelycr um. die bctmfiévw Bcschifiigze oder
dam betroffenen Bcsxxhäfflgteat mit einem Schreiben übe!
den Grund dcrNichlarmnhmc und übcrciir: Zufiihrungrlsxr
Zuwcnduug zu einem sozialen Zweck zu inibnniercn
(Musterbrief Vafmue 1).U1eoderderBcsch§fiigm!md:c
zustiimtgc Steile von der Erlcdigtmg in Kcnnliris zu sieh
121L
Nimm! die oder der Bcsclxäfligic einen \om.-il ale Rcprév
mnannin am: Regiments-n m: ihren ndm seinen DI=\\$|-
berm beziehungsweise im miarseitie Arbcitgcbcrüt oder
iim.-u oiicr sciutn mbritgzb-;t cntgcgcn. so hm sin: oder er
ihn unverzüglich der mmtnaigm S:-:11: wgx, Nummcr 6)
abzulzefem.
Lehrcrinnm um! Lchmm kann die Zustimmung mar m»
ml-me von Zuwendungen erteilt werden die von Elmrn
ode! S-clxiilcrimlcnuml Schülern aus m»: dcsAbschlus-
sei; des Schulbcsucms uiici einer Wmbscliieduug über»
reicht werden
Die Zustimmung 4:7 zuständigen Stell: zur Annahme ei-
ms Jurleils schließt eine Strafbarkeit der "m „zum au»,
3.2
mssicmn fvirfinndevrbqlrg m, Wworn 4 cmmwznxz £35!
Beamiimlen und Beaxu(e.A\t-:iu\c1uneri|\ncn und Arbeiv
nchm:r1;Tur'\ibcsch§I1igbe und außcrulriflich B:.~A:iIifii5-
m) Anmlhilrlc-xlfle und Pmküknnlinnmt und Pmkli»
kanten.
„Belehrungen, Gaclmmke und sonstige Vmtei Ie“
Bclohnungcu. Gcsilrcnks: und snnsfig: Vuucil; im Sinn:
ties M2 BeanntS[G § 57 LEG mm der arbeitsrechtlichen
tarlfiecllflichcu Baslunmuugcn sind alk- Voneilc win-
schamiclu: odc: nicht wirtschaftlicher Art. die: dcr oder
den: fieschfifligmn nnmirbelbm ode: animzlhar gewéhrl
werden. ahne dass sie oder er atmen Rechtsanspruch da»
mufbul,
Neben du: Zuwendung wan Bargeld und Sm:E\-wlmm kön-
nen auch andere Lacistungcn als Vorteil: ln Betracht Rom-
matt Um eiue«Be!ol1nung, ein Gcsnllmtk oder einen same
Eigen Vorm} kann es sich daher bsispldswelw unter an-
dcmn handeln bei:
a} Einladungen {all Bevriruingeil.
b) Gewährung unvemsllmiamäfiig hoher Vergütungctt
mr private Nebentätigkeiten: (zum Beispiel Vmllfiga“,
Gutachten).
c) G:w§.hnmg bcsondcrcr Vcrgünstigungcn bei Privxlv
gemhäflen,
d) Gewährung zixmg-Liuxsligtr. nicht zu üblichen Klmdi-
ticmm gcwälntcr Darlehn.
e) Vermluluxtg von Elnknufslmägliehkeiten zu Vumtgs-
preisen.
F) Bclaciiigung an Licfclungm an eine Befvördc.
g) Einladungen zu uzkev Mitnahme auf éafiwrmatioszra
Reptäsentauons- und Urlwbsreiseu edel dem: Be-
zahiu ng,
h) crbrcclnlichen Begünstigungen (zum Bcitpict durch
Ywnfichtnis oder Erbcinsmmng}.
i: knslmloscroflct kosrcugunstigc: Überlassung um Un-
terkunft. Kmfifizhrzxugen oder amlccca Oebmuvchsv.
gegensifindtm (mm Beispiel Baumaschinen, mafi-
smmumn Gelxmch oder \k:xh1-anacii.
J) Gewährung um Frei- oder Einlrimknmtn. l7ahr$ch::i—
man oder Flugtickets (elmchllellllch Upgrades), Tell-
rmhme an Bonamysmncn. Telefonkarten, Gutschei-
rm lmstmiasrzt mm vcxh1'!!igzcr Tmlaahme im Vet»
anstalluugell, mm Beispiel srrrtmrelter oder spom
mm Arr. Rngatxnbcglcitfakrtcn. Mwsscn (zum Bri-
spicl Cefiil) cw.
id ummtgclrl ichcn Arbeétsleisnmgen mm Bcisp1<:|}IaI.e:-
Imu. Garlenpficgc).
l) sonsigau Zuwendungen fader Art, auch immaterial
len Vnneilen wie zum Eelxpiel Ehrungen von dritter
Seite; Pmiswrnclbmlgcn m, 5mm: sie nivhl von ju-
rrslischcn Person:-n dim: %“x1'fml|ichcn Rechts oder vrm
Einrichtungen, die überwiegend staatlich fimnzien
werden crfulgcu,
Auf den wlrtschnillichm Wen daze Vuneifis Immml as
nicht an Das gut selbst dann, wenn Wtgtl} des gcnngrm
mmtriellen udcr imnmu-riallm werlcs lk.SVorlIti ls chick
{iv aim Beeinträchtigung der Uubefnngenlneit wie: des
13
dienstlichen Handlulrgswfllens des odrzr der Bcschéifliglexl
nicht zu befürchten ist: dann alles: oder dieser muss jeden
Anschein: venncidxm, xie ode: H hm ihrer oder seiner
y\m|s(T:Jm.mg {Er pelsfinli-Che Vnrleile mpifinglich.
Es knmmlnicm dataurzm, aims: \o:Im'lunmiu:lb;:mdx3r
tm Aumag von Dnncn gewfiihrt wild» [:sma1clu;n:ch kel-
nen Um;:sch'zed. uh cin Vorteil du odcrdcm Bs-wlxifiig-
ten umnitlvmar zugute Kommt Oder Dritte (zum Beispiel
Ehegatten/Partner. Angehörige, Bcimruxte, Nachbarn. Vet»
cmc rte) rrincn Ventil mhwhcn.
Bexhéfiigte sullen den m allen Zwelfelsiällen an ihr:- zu-
ständige Stellt: orlcr die Aulilunuplionsbcituflrugtc oder
den Anlikorrupliombeauflmgtml wunden.
Bcwgcnhcit auf das Amt (vgl. § 42 Absatz I Salz l
|3¢.1m|5(G)be2iehnngiwuisc dieT§xigkei1¢ugl. §3Abm1.]
Sat21TV-L)
In Bezug auf das Amvdic Tätigkeit ist ein Vofleil immer
dann gewährt. vsenn die oder der den Vxmail Gewébxende
sich nach du» Llmrstäztrlcux dcs mics damn leiten mm.
11m5 Bßsuhiifligtc ein bcslinmllcs Alm btklcidzn ndn:rb<>
kleidet haben beziehullgwxvelsz eine beslitmnte liitigkuir
ausfibcn min ausgeflln harm Ein Bczug zu am be-
zairnmrcn £A«\ts~}Handlung mt nicht erfmdaarliclx, zum
„um gehören auch 5ms Nebenarm undjede sonnige auf
Vcrllsngczx, Vorschlag oder Vcrmlasswng der Dimstwrgr
maven “der des Dieflswmgesetzmn amsgeiihse ode: im
Zusammenhang mit dienstlichen Anxfgaben der Beamin-
mn oder Beamten rtrhcndc Nchentfitigkcit. Entssvrcclvcm
des gilt Hit dicmlléch veranlasste Nclsenzlulglcixcn von
Arbeitnehmerinnen und Atbamehlnem.
a3 Nicht in Bung aufdas Ami bczichiagsu-rise die Tfi—
tigkeil gewährt sind Aufmetksamkniten unter He»
scmmigmn (zum Beispiel uns Anlass von Geburtsta-
gen oder Diemtjubiltiern em), die ßblichmwcisc twi-
schen ihnen aus. pamlm hm Anlässen ausgetauscht
xwrdcn (zum Beispiel Bär-im, Blumcn. Kuchen ein).
bl: Vorteile, als attsscltließllclt mit Rücksicht auf Bane»
hungcn immhaib dc) privalcn Sphäre der oéar das
ikrschimimcn gxzwihrt werden, 5in4 mehr in Bezug
ttufdns Amt h elxuugsweise die Tällgknil gewann,
Dcmnige Bcaichungm dürfen aber man: mil Enwarw
langen in Bang aurdic dienstliche Tllrigktiz der am
des Beachäfilglcn vcrimüpfi sent. Erk-mm du: oder
der Bcschänigm. (lass an den persönlichen Umgang
derartige Enumnngen gelnrüp n wrtien, dznfsi e oder
er xwmtena Vorteile nicht mehr annehmen. Die unter
Nmnmnr 7 dxrgcswlllc Verpflichtung. die Dicnsmm
gesehen: oder den Diensworgasclzkcn von versuchten
Einflussmhmexmufdle Amtsfiihrungzu untzrricinmx,
gilt auch hier.
3 4 „Annahme“
Die mxnahme einen Vaneils liegt in seiner tatsächlichen
Umgegennahnle mil dem Willen. ihn zu 1).-mum oder: